H1: Verrücktes Spiel endet ohne Punktgewinn für die SG

H1: Verrücktes Spiel endet ohne Punktgewinn für die SG

Einen guten Start erwischte die SG beim Heimspiel gegen den TV Edingen am vergangenen Sonntag. Zwei mal konnte man vorlegen und jeweils mit einem Tor in Führung gehen. Leider konnte der Angriff das Tempo und die Treffsicherheit nicht aufrecht halten. Dazu kamen technische Fehler, die den TVE zu leichten Kontertoren einluden. So drehten die Gäste das 2:1 auf ein 2:5. Und auch in der Folge war das Umschaltspiel der SG einfach nicht gut genug, trotz der eigentlich guten Leistung im Angriff. Zweite Welle, schnelle Mitte und schnelle Edinger Spieler sorgten immer wieder für viel zu leichte Tore. So wurde der Gästevorsprung immer größer und gipfelte in einem 11:18 Sekunden vor der Halbzeitsirene. Doch der Kracher von Christian Vogt bei einem direkten Freiwurf nach Abpfiff korrigierte das Ergebnis wenigstens auf nur sechs Tore Rückstand. zur Halbzeit. Doch die Zweite Hälfte sollte die verrückteste Halbzeit werden, die seit langem in der Schwetzinger Vorstadt Halle zu sehen war. Langsam aber stetig kratzen die Gastgeber nämlich an der Edinger Führung. Erst traf Sebastian Brecht von außen und verkürzte auf vier Tore (17:21). Wenig später traf Randy Glöckner aus spitzem Winkel und brachte sein Team auf drei Tore heran (20:23). Und dann ging es richtig ab. Lukas Glocker netzte zum 23:25 ein und legte sogleich zum 24:25 nach. Dann glich Florian Zink aus der Mitte aus und die Bank tobte. Jetzt war es ein Spiel auf Messers Schneide. Aber die SG-Abwehr hatte jetzt – obwohl sie 20 Minuten richtig überzeugte – zwei kleine Aussetzer, die Wörner per 7m und Kainer aus dem Rückraum nutzten. Eine Minute vor Schluss guckte Florian Zink den TVE-Keeper aus und verkürzte. Im letzten Edinger Angriff spielten die Gäste ihren Außenspieler frei, er fällt, ein Pfiff – 7m. Wörner tritt an und wirft den Ball scharf nach rechts unten, Torwart David Hergesell ist mit den Fingern dran, aber er geht trotzdem rein. 30:32 und nur noch 20 Sekunden übrig. Was für eine Achterbahnfahrt – aber es hat nicht gereicht.

Es spielten:
Florian Zink (6), Benjamin Mosthaf (3), Julian Schlegel (4/2), Jakob Kwak (3),  Sebastian Brecht (3), Alexander Benz (1), Adrian Brecht, Christian Vogt (2), Florian Dinkel, Michael Ludwig (Tor, zweite HZ), Randy Glöckner (1), Jan Sichau (2), Lukas Glocker (5/2), David Hergesell (Tor, erste HZ)

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